Warum limitierst du dich?

Fahre mehrgleisig.

Hello Smart Chief,

es gibt eine Sache, die mag ich nicht: mich einschränken. Vor einigen Jahren wurde ich noch belächelt, als ich vier Sätze brauchte, um mich vorzustellen. Dafür lieben Menschen Schubladen zu sehr. Heute bin ich stolz darauf, ein „Tausendsassa“ zu sein. Inzwischen weiß ich: diejenigen, die einst grinsten, sehnen sich heute selbst danach, mehrere Projekte zu starten. Mehr sie selbst zu sein. Und nicht länger mehr für nur den einen Job und die gleiche Agenda täglich ins Büro zu rennen. Warum auch?

Die Fließband-Ära ist vorbei. Du hast ein Smartphone in der Hand. Die Welt hat sich verändert und viele Talente zu haben, ist kein Problem mehr, das es zu lösen gilt, sondern ein Geschenk. Das Leben ist zu kurz, um sich zu limitieren. Die wahren Champions sind in meinen Augen jene, die verstanden haben, wie man erfolgreich mehrgleisig fährt - ohne auszubrennen. Smart Chiefs eben!

Und doch: alles im Leben hat seinen Preis. Selbstbestimmt heißt auch, dein Gesicht versteckt sich nicht mehr hinter der Fassade eines anderen. Du bist sichtbar, das kommt mit Verantwortung und Unsicherheit:

  • Wie mache ich Menschen überhaupt auf mich aufmerksam?

  • Worauf soll ich mich konzentrieren - Tag für Tag?

  • Wie kann ich von meinen Talenten wirklich leben?

Sich da nicht zu verzetteln, ist herausfordernd. Deswegen möchte ich dir zeigen, welche meiner Anfänger-Fehler du vermeiden solltest und wie du den Fokus auf die richtigen Aktivitäten legt, um deine Mission voranzutreiben.

Was du heute in der Theorie lernst, kannst du bald in der Praxis vertiefen!

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Vor einer Woche haben wir angedeutet, dass wir euch beim Thema Karriere machen im 21. Jahrhundert unterstützen! Deshalb haben der renommierte Founder-Coach, Julius Bachmann, und ich unsere eigenen Erkenntnisse und Strategien der vergangenen 7 Jahren reflektiert, gebündelt und in ein Konzept gegossen: Das “Career Sovereignty Lab.” Das Ergebnis: ein 4-Stufen-Modell, das dir hilft, ein selbstbestimmtes, diverses Karriere-Portfolio aufzubauen. Und einen Kalender, der Raum für das lässt, was dir wichtig ist.

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Nun zurück zur Ausgangsfrage: Wie manage ich meine Online-Präsenz?

Ich kenne keinen erfolgreichen Thoughtleader im digitalen Zeitalter, der diese Frage nicht ernst nimmt. Denn wenn wir spannenden Gedanken oder Expertise haben, wollen wir sie unter die Leute bringen! Deshalb habe auch ich einen Newsletter gestartet und mit LinkedIn, Instagram und YouTube angefangen.

Um Bekanntheit zu erreichen, gibt es allerdings verschiedene Wege, die wir in der Online-Welt einschlagen können. Und damit meine ich nicht nur die Themen für die wir stehen, sondern auch die Rollen, die wir einnehmen:

  • Es gibt die “Creator”, die kreative Köpfe, die ständig coole und nützliche Inhalte produzieren. Sie sind wie Musiker bei einem Festival, die die Bühne rocken.

  • Es gibt die “Curator”, die Schatzsucher, die das Internet durchforsten, um die besten Perlen zu finden und sie mit uns allen zu teilen. Sie sind wie DJ's, die die besten Tracks für die Party auswählen.

  • Dann die “Commentator”: die Menschen im Publikum, die die Musik diskutieren, ihre Meinungen teilen oder anderen helfen, sie besser zu einzuordnen.

  • Und zu guter letzt die “Connector”: diejenigen, die Freunde und Fremde zusammenbringen, die ähnliche Musik mögen. Sie helfen, die Gemeinschaft der Musikliebhaber zu vergrößern und zu stärken.

Ich fand alles gut - also habe ich am Anfang auch alles gemacht.

  • Ich als Creator: Ich habe neue, einzigartige Inhalte geschrieben - zum Beispiel Selbstexperimente für meine Kolumne im Business Insider oder den YouTube-Kanal Meet Your Mentor. Ein Experiment hat gut und gerne bis zu 4 Wochen Recherche bedeutet. Irgendwann habe ich jedoch realisiert, das kostet sehr viel Zeit und macht mir Spaß, aber nicht so sehr, wie ein anderer Bereich.

  • Ich als Curator: Mir ist klar geworden, dass ich zwar selbst gute Ideen habe, aber noch ein viel besseres Händchen dafür, einzigartigen Content zu finden. Das Interviewen von Menschen und das Recherchieren von einzigartigen Inhalten liebe ich. Dass ich darin gut war, war ein Bonus, aber genauso  spannend war, dass ich im Finden schneller als im kreieren war. Ich konnte genauso viel Mehrwert liefern, aber in deutlich kürzerer Zeit. (Der Link-Newsletter war geboren!)

  • Irgendwann war ich auch Connector: ich habe eine Smart Chiefs Community gestartet, und alle schienen begeistert. Aber anfangs gar nicht so richtig verstanden, was diese eigentlich braucht, weil mir die Zeit gefehlt hat, mich mit ihr auseinanderzusetzen.

  • Ich war Commentator: Irgendwann habe ich auch meinen Senf zu gewissen Themen gegeben. Allerdings kommt diese Rolle mit einer hohen Verantwortung und “Gefahr”. Im Zweifel wirst du Menschen vor den Kopf stoßen - das ist mir auch passiert. Ich kassierte einen Shitstorm und hatte zu wenig Zeit und Ressourcen, um meinen Standpunkt am Ende zu verteidigen.

  1. Lesson learned: Wer zu viele Hüte aufhat, macht sich das Leben selbst unnötig kompliziert. So war das bei mir. Ob du in diese Kategorie fällst, merkst du schnell, wenn du folgende Fragen ehrlich beantwortest - und feststellst, dass du keine 1A-Antwort parat hast:

  • Welchen Mehrwert bietest du wirklich?  

  • Bist du glaubwürdig genug?

  • Zahlt deine Kommunikation auf (monetäre) Ziele ein oder bist du einfach nur “bekannt” auf Social Media?

  • Kannst du die Qualität deiner Inhalte auf Dauer halten?

  • Überarbeitest du dich, weil du zu viel (vom Unwichtigen) machst?

  1. Lesson learned: Fokus auf eine Rolle bündelt Energie und Stärke. Fokus auf das Richtige erleichtert dem Publikum die Identifikation und das Vertrauen. Fokus auf das Essentielle stellt Qualität sicher.

Mein Lösungsweg: 

  • Ich habe verstanden, dass mir eine Balance zwischen den verschiedenen Rollen gut tut, aber ein Spezialgebiet unerlässlich ist.

  • Wenn ich als Commentator auftrete, muss ich sicherstellen, dass meine Meinungen exzellent recherchiert und durchdacht sind.

  • Als Connector muss ich intensiver in den Dialog mit meiner Community treten, um deren Bedürfnisse zu verstehen.

  • Ich ordne mich inzwischen wie folgt ein: 50 Curator - 20 - Connector - 25 Creator - 5 Commentator.

  • Julius sieht sich übrigens selbst so: 50 Creator/ 45 Connector/ 5 Commentator / 0 Curator.

Wer sich im zweiten Schritt fragt, wie man mit seiner Positionierung Geld verdient, sollte am besten in Julius Newsletter “Chaos & Clarity” vorbeischauen. Ihr merkt schon: Der Creator ist am Werk.

Am Ende gilt: Hauptsache smart, nicht hart!

Schönen Sonntag, eure Laura

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😂 Smart and Funny

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